Kerstin  Harms

Heilpraktikerin für Psychotherapie
Tanz- und Bewegungstherapeutin

Herzlich Willkommen! 

in meiner Privatpraxis für systemische KörperPsychotherapie

 

 

Sie suchen Unterstützung. 

Ich bin gerne für Sie da. 

 

In jedem Leben gibt es Zeiten, die sehr fordernd sein können. 

Mit meinem Angebot als KörperPsychotherapeutin kann ich Sie auf eine besondere Art begleiten. 

Schauen Sie sich in Ruhe auf meiner Website um und gewinnen Sie einen ersten Eindruck von mir und meiner Arbeitsweise.

 

Wenn Sie Fragen haben oder einen Termin vereinbaren möchten, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Meine Arbeitsweise

Als Körperpsychotherapeutin begegne ich meinen Klientinnen und Klienten mit Achtsamkeit und Offenheit für das, was sich im Moment zeigt.
Im Mittelpunkt steht dabei der Körper – denn er spricht oft eine sehr direkte, ehrliche Sprache.

Kleine, manchmal kaum wahrnehmbare Signale – eine veränderte Haltung, ein Innehalten oder ein tiefer Atemzug – können Hinweise darauf sein, dass etwas in Resonanz geht. Diese körperlichen Reaktionen sind wertvolle Wegweiser, die uns unterstützen, unbewusste Themen sichtbar zu machen und mit ihnen in Kontakt zu kommen.

Wenn Worte fehlen oder der Kopf keine Lösung findet, spricht der Körper weiter: durch Spannung, Unruhe, Erschöpfung oder Schmerz.
In der körperorientierten Psychotherapie geht es nicht darum, Symptome zu beseitigen, sondern sie zu verstehen – als Botschaften, die uns den Weg zu mehr Klarheit zeigen. 

Gerne stelle ich Ihnen im Folgenden verschiedene Herangehensweisen vor, die sich in meiner Arbeit als besonders hilfreich erwiesen haben, um mehr Klarheit über sich und den eigenen Prozess zu gewinnen.
 

Beim Arbeiten im Raum

wird der ganze Körper aktiv und kommt in Beweung. Sie können sich dabei verschiedenen Aspekten eines Themas nähern. Neben den oft bereits vertrauten Gedanken erspüren Sie diese: Welche Körperreaktionen zeigen sich? Welche Gefühle und Emotionen? Dabei können Sie sich ausprobieren, die Posionen wechseln und neue Perspektiven kennenlernen. 

Unsere Grenzen

sind uns oft nicht bewusst. Zu oft werden diese überschritten, indem wir uns überlasten oder Grenzüberschreitungen durch andere zulassen. Mit einem Seil, Tuch, Kissen o. ä. können sie sichtbar und greifbar gemacht werden. Stecken Sie sich Ihren eigene Raum ab, Wieviel Nähe bzw. Distanz tut Ihnen gut? Was braucht es, damit Sie Ihre Grenzen gut halten können?  

Mit Symbolen

können Prozesse sehr hilftreich unterstützt werden, besonders wenn die Worte fehlen. Schwer zu verbalisierendes kann sichtbar gemacht werden. Ein Symbol kann angefasst, berührt und damit auf körperlicher Ebene begriffen werden. Der Umweg über den Kopf ist nicht nötig. 

Systemisches Arbeiten

geht davon aus, dass ein Mensch nicht isoliert von seinem Umfeld gedacht werden kann.    Wir alle sind eingebunden in unsere Familien, Arbeitswelten usw. Die Dynamiken, die sich dort zeigen, haben in der Regel etwas mit unserem Inneren zu tun. Dann stellt sich die Frage, was es braucht, um anders, besser werden zu können. 

Das Genogramm

ist eine Form Familienstammbaum, beinhaltet nur weit mehr Informationen. Wiederkehrende Ereignisse, Erkrankungen, Werte und emotionale Beziehungen usw. werden anhand spezieller Symbole sichtbar gemacht. Muster, die teilweise über Generationen in einer Familie auftreten, können so erkannt werden. In den Kontext gebracht kann die eigenen Situation damit in einem ganz neuen Licht erscheinen. 

Ein Familienbrett

bietet die Möglichkeit Dynamiken auf kleinem Raum sichtbar zu machen. Durch das Aufstellen von Figuren entsteht ein anschauliches Bild des Systems. Dabei bleiben Klientin oder Klient und Therapeutin im Außen, was eine Distanzierung erleichtert. Außerdem kann die Situation aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden, wodurch sich oft überraschende Einsichten und neue Lösungsansätze zeigen. 

Über mich

Seit jeher fasziniert mich, 
was den Menschen zu dem macht, der er ist.

Im Laufe meines Lebens durfte ich auf ganz unterschiedlichen Wegen Erfahrungen sammeln – beruflich wie persönlich.
Als gebürtiger Küstenmensch hat es mich in verschiedene Regionen Deutschlands geführt. Ich habe den Westen wie den Osten kennengelernt und dabei viele Menschen, Perspektiven und Lebenswirklichkeiten erfahren dürfen.

Heute bin ich dankbar, im schönen Chiemgau meine Wahlheimat gefunden zu haben – ein Ort, an dem ich zur Ruhe komme und mich verwurzelt fühle.

Wenn Sie mehr über meine beruflichen Stationen und Qualifikationen erfahren möchten, lesen Sie gerne weiter.

Meine Vita

Meine Kompetenzen

Systemisch 

Bereits 1999 bin ich im Rahmen einer Weiterbildung zur Suchtprävention erstmals mit dem systemischen Ansatz in Berührung gekommen – eine Begegnung, die mich bis heute begleitet.
Seitdem habe ich mich intensiv mit unterschiedlichen Formen der Aufstellungsarbeit und systemischen Methoden beschäftigt.

Meine ersten Erfahrungen sammelte ich mit der klassischen Familienaufstellung nach Bert Hellinger, die ich bei seinen Schüler:innen am Wieslocher Institut für Systemische Lösungen kennenlernen durfte.
Bald zog es mich zu Orten, an denen experimenteller gearbeitet wurde – etwa mit verdeckt durchgeführten Aufstellungen oder gar mit selbst gewählten Stellvertreter:innen. Ich habe erlebt, wie unterschiedlich diese Prozesse gestaltet werden können: mal klar geführt und strukturiert, mal frei und offen, um die Heilung im Feld zu finden. Manchmal war der Klient stark mit eingebunden und ein anderes Mal stiller Zuschauer des Prozesses. Auch die Traumaaufstellungen nach Prof. Franz Ruppert und die Skulpturarbeit nach Virginia Satir waren erkenntnisreiche Etappen meines Lernens. Aktuell bilde ich mich kontinuierlich bei Stephan Hausner und seinen Symptomaufstellungen weiter. 

In den vergangenen Jahrzehnten war ich in über 500 Stellvertreterrollen aktiv beteiligt und noch mal an doppelt so vielen Aufstellungen beobachtend teilgenommen.
Meine Ausbildungzeit zur systemischen Therapeutin am IFW München war eine prägende Zeit, die mich verschiedenste Methoden der systemischen Arbeit vertraut gemacht und mein Arbeiten nachhaltig bereichert hat.
Die systemische Haltung ist und bleibt für mich eine wertvolle Grundlage meiner therapeutischen Arbeit.

Vom Tanzen zur Körperarbeit

Schon seit meiner Kindheit ist Tanzen ein fester Bestandteil meines Lebens.
Mit 14 Jahren begann ich mit Standard- und Lateintanz, bald folgten Jazz Dance, Salsa und andere Formen des tänzerischen Ausdrucks.
Das freie Tanzen war für mich immer ein Raum der Lebendigkeit und des Loslassens.

Durch den Swingtanz wie Lindy Hop und Balboa, später auch den Blues – habe ich das Tanzen auf einer tieferen Ebene verstanden.
Beim Balboa etwa, einem der vielleicht anspruchsvollsten Tänze, faszinieren mich die feinen, präzisen Bewegungen bei sehr hohem Tempo.

Heute begreife ich Tanz als Spiegel des inneren Erlebens:
Wie bewege ich mich durchs Leben? Bin ich geerdet, im Kontakt mit mir selbst?
Kann ich mich führen lassen – oder neige ich dazu, die Führung zu übernehmen oder weiche ich in den vorauseilender Gehorsam aus?

Tanzen offenbart dabei nicht nur Kommunikation und Ausdruck, sondern auch, wie wir mit Unsicherheiten umgehen:
Kann ich über kleine Fehler lachen und Neues willkommen heißen?
Oder halte ich fest an dem Wunsch, alles „richtig“ zu machen?

Diese Beobachtungen fließen heute in meine körpertherapeutische Arbeit ein. Der Körper spricht eine klare Sprache, die es zu entzifffern gilt. 

Selbsterfahrung

Zu jeder psychotherapeutischen Ausbildung gehört eine fundierte Selbsterfahrung. Für studierte Psychotherapeuten sind je nach Ausrichtung mehrere hundert Stunden erforderlich. In dieser besonderen Form der Selbstreflexion kann der angehende Therapeut verschiedene Methoden als Klient erfahren. 

Einmal als junge Frau den Weg der Selbstreflexion beschritten, ist die kontinuierliche Selbsterfahrung ein wesentlicher Bestandteil meiner persönlichen Entwicklung und Stärke geworden. Besonders kreativtherapeutische Ansätze – etwa Kunst-, Körper- und Tanztherapie sowie das Psychodrama haben mich in ihrer Wirkweise fasziniert. Darüber hinaus habe ich auch tiergestützte Arbeit mit Pferden, Aufstellungsarbeit und Somatic Experiencing erkundet. Sehr experimentiell habe ich so ein breites Spektrum therapeutischer Ansätze und ihre Wirkweise an mir selbst erfahren dürfen. 

Diese Vielfalt an Methoden hat mir ein tiefes Verständnis für psychotherapeutische Prozesse vermittelt. 
Sie prägt heute meine Haltung: die Antwort liegt im Klienten und die Therapeutin unterstützt den Prozess, hält den Rahmen mit allem, was sich zeigt. Aus dieser Erfahrung heraus begleite ich Menschen mit Respekt vor ihrem inneren Wissen und ihrem eigenen Weg.  

Beruflicher Werdegang

Berufsweg

  • systemische Körperpsychotherapeutin, Heilpraktikerin Psychotherapie, in eigener Praxis
  • KörperPsychotherapeutin, Psychosomatische Fachklinik Simbach am Inn
  • Tanz- und Bewegungstherapeutin i. A., Psychosomatische Privatklinik Bad Grönenbach 
  • Studienrätin, Berufsschule in Soest und Hamburg, Elektrotechnik & Mathematik
  • Dipl-Ing. Elektrotechnik, ELMOS Semiconductor AG in Dortmund, Position zuletzt: Manager SPC Engineering Frontend (Produktion)
  • Wissenschaftliche Angestellte an der Universität Dortmund, Lehrstuhl für Bauelemente und Halbleitertechnologie

Ausbildungen

  • Tanz- und Bewegungstherapeutin, Campus Naturalis, München
  • Heilpraktikerin für Psychotherapie, Landratsamt Rosenheim
  • Grundausbildung Systemaufstellungen, Dr. Phil. Dipl. Psych. Diana Drexler, Dr. med. Gunthard Weber, Wiesloch

Weiterbildungen

  • Fortlaufend Systemaufstellungen/ Symptomaufstellungen, Stephan Hausner, Siegsdorf
  • Nondirektive Gesprächstherapie (Rogers)
  • Traumatherapie, Onlinefortbildung Universitätsklinikum Ulm
  • Auf die Welt kommen (prä- und perinatale Traumata und ihre Auswirkungen), Schlochow, Garmisch-Partenkirchen
  • Wer bin Ich und was will Ich? Therapeutisches Arbeiten mit der Anliegenmethode, Prof. Dr. Franz Ruppert, Hamburg
  • Innere Konflikte lösen, Einführungsseminar Gewaltfreie Kommunikation, Simran K. Wester, Hamburg
  • Kompetenztraining: Basis-Intervall-Kooperations-Training, Lechner Personalentwicklung, Dortmund
  • Beraterin für Gesundheitsförderung und Prävention in der Primarstufe, Kooperation Jugendamt und Studiensemiar Dortmund

Studium

  • Diplom Ingenieurin Elektrotechnik, Universität Dortmund
  • 1. & 2. Staatsexamen Lehramt Primarstufe, Studienseminar Dortmund


 

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